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Startseite News & Termine Creditreform News Online-Archiv Archiv 2010 IKT-Dienstleister sorgen für gute Stimmung

Dienstleister der Informationsgesellschaft: IKT-Dienstleister sorgen für gute Stimmung

Ergebnisse der Konjunkturumfrage des Verbandes der Vereine Creditreform und des ZEW im Wirtschaftszweig "Dienstleister der Informationsgesellschaft"

Neuss / Mannheim, 14.10.2010

Die Stimmung im Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft, der IKT-Dienstleister und wissensintensive Dienstleister umfasst, ist im dritten Quartal 2010 optimistisch. „Verantwortlich für diese Entwicklung ist die deutlich verbesserte Stimmung bei den IKT-Dienstleistern, die wiederum auf die optimistische Beurteilung der aktuellen Geschäftslage durch die Unternehmen dieser Teilbranche zurückzuführen ist“, erklärt Jenny Meyer, Wissenschaftlerin am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Unter den IKT-Dienstleistern, also Softwareunternehmen, IT-Diensten, IKT-Händlern und Telekommunikationsdienstleistern, sind vor allem die Unternehmen der Branche Software und IT-Dienste die treibende Kraft dieser Entwicklung. Mehr als die Hälfte dieser Unternehmen melden im dritten Quartal 2010 Umsatzzuwächse und ein Großteil berichtet von einer steigenden Nachfrage. Dies sind die Ergebnisse eine Konjunkturumfrage, die das ZEW in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, im September 2010 im Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft durchgeführt hat (Einzelheiten zur Umfrage am Ende der Pressemitteilung).

Die Ergebnisse der Umfrage von ZEW und Creditreform bilden unter anderem die Berechnungsgrundlage eines Stimmungsindikators für die IKT-Dienstleister. Dieser steigt im dritten Quartal 2010 um vier Punkte und liegt nun bei einem Wert von 62,9. Der Teilindikator, der die Bewertung der aktuellen Geschäftslage wiedergibt, legt um acht Punkte zu und steht im dritten Quartal 2010 bei einem Wert von 62,5. Der Teilindikator „Geschäftserwartungen“ erreicht einen Wert von 63,3 Punkten.

Der Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft umfasst auch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberatungen, Architekten, technische Berater und Planer, Unternehmen der Branche Forschung und Entwicklung und Werbefirmen. Der Stimmungsindikator für diese sogenannten wissensintensiven Dienstleister ist leicht um 1,5 Punkte gesunken und erreicht einen Wert von 61,8. Dies ist das Ergebnis eines leichten Rückgangs der beiden Teilindikatoren für die Beurteilung der aktuellen Lage und der Geschäftserwartungen in diesen Branchen. Trotz des leichten Rückgangs deutet der Indikatorwert von über 50 Punkten allerdings auf eine Verbesserung der Stimmung gegenüber dem Vorquartal hin.

Für die wirtschaftliche Situation im gesamten Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft bedeuten diese Entwicklungen im dritten Quartal 2010 eine geringfügige Verbesserung gegenüber dem Vorquartal. Der ZEW-Indikator Dienstleister der Informationsgesellschaft (ZEW-IDI) ist ein Stimmungsbarometer für die wirtschaftliche Situation in diesem Wirtschaftszweig. Er ist im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 nochmals leicht um 1,6 Punkte gestiegen und liegt nun bei 62,4 Punkten. Der IDI-Teilindikator, der die Bewertung der Geschäftslage für das dritte Quartal 2010 wiedergibt, steigt um 3,5 Punkte auf einen Wert von 60,5 Punkten. Der IDI-Teilindikator, der die Einschätzung der Geschäftserwartungen widerspiegelt, nimmt im dritten Quartal 2010 um 0,5 Punkte ab, und erreicht 64,5 Punkte.

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Ihre Ansprechpartner beim ZEW

ZEW - Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Frau Jenny Meyer
Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien
L 7, 1
68161 Mannheim

Tel.: 06 21 / 12 35-116
Fax:  06 21 / 12 35-333

  meyer@zew.de
  www.zew.de

Das ZEW wurde im Jahr 1991 in einer gemeinsamen Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der Landeskreditbank Baden-Württemberg und der Universität Mannheim gegründet. Die Forschungsausrichtung liegt im einzelwirtschaftlichen Bereich, der Branchenanalyse und der Ökonometrie. Rund 80 Wissenschaftler sind am ZEW in den Forschungsbereichen Internationale Finanzmärkte, Arbeitsmärkte, Industrieökonomik, Unternehmensbesteuerung und Umweltökonomik tätig.

Die Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigt sich mit den Auswirkungen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Wirtschaft. Den Schwerpunkt der Analysen bilden dabei industrie- und arbeitsmarktökonomische Fragestellungen.

Zur Systematik / Anmerkung zur Hochrechnung

Der ZEW-IDI wird aus den vier Komponenten Umsatzlage, Nachfragelage, Umsatzerwartungen und Nachfrageerwartungen (jeweils im Vergleich zum vorhergehenden beziehungsweise nachfolgenden Quartal) gebildet. Sie gehen jeweils mit gleichen Gewichten in die Berechnung ein. Umsatzlage und Nachfragelage bilden einen Teilindikator, der die Geschäftslage widerspiegelt. Umsatzerwartungen und Nachfrageerwartungen bilden einen Teilindikator, der die Geschäftserwartungen widerspiegelt. Das geometrische Mittel der Geschäftslage und der Geschäftserwartungen ergibt den Wert des ZEW-Indikators der Dienstleister der Informationsgesellschaft. Der Stimmungsindikator kann Werte von 0 bis 100 annehmen. Werte größer als 50 weisen auf eine Verbesserung der konjunkturellen Stimmung im Vergleich zum Vorquartal hin, Werte kleiner als 50 auf eine Verschlechterung im Vergleich zum Vorquartal.

Ausführliche Informationen zur Entwicklung und Berechnung finden Sie hier:

ZEW-Dokumentation Nr. 03-09 (PDF)

Einen Überblick über die ZEW/Creditreform Konjunkturumfrage finden Sie hier.

Allgemeine methodische Hinweise (PDF)

Angewandtes Hochrechnungsverfahren (PDF)



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Ihr Ansprechpartner

Verband der Vereine Creditreform e.V.
Herr Michael Bretz
Wirtschaftsforschung

Tel.: 0 21 31 / 109-171
Fax: 0 21 31 / 109-176

 analysen@creditreform.de
Downloads

ZEW Dienstleistungsreport: 3. Quartal 2010
(PDF, 400 KB)
ZEW Dienstleistungsreport: 3. Quartal 2010, Presseinfo Nr. 1
(PDF, 95 KB)
ZEW Dienstleistungsreport: 3. Quartal 2010, Presseinfo Nr. 2
(PDF, 85 KB)
 
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