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Dienstleister der Informationsgesellschaft: E-Commerce kaum verbreitet
Dienstleister der Informationsgesellschaft: E-Commerce kaum verbreitet
Neuss / Mannheim, 01.08.2007
Knapp zwei Fünftel der Dienstleister der Informationsgesellschaft nutzen in ihren Beziehungen zu Endkunden die Möglichkeit, Bestellungen über das Internet anzunehmen, das so genannte E-Commerce. Dabei sind die vier am häufigsten angebotenen Zahlungssysteme im E-Commerce Rechnung, Lastschriftverfahren, Überweisung oder Vorkasse und Kreditkarte.
Dies ist Ergebnis einer Konjunkturumfrage bei Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, im Juni 2007 durchgeführt hat (Einzelheiten zur Umfrage siehe Ende der Pressemitteilung).
Die Möglichkeit, in ihren Beziehungen zu Endkunden Bestellungen über das Internet anzunehmen, nutzen besonders häufig die Telekommunikationsdienstleister. Mehr als vier Fünftel dieser Unternehmen geben an, E-Commerce zu betreiben. Von den Unternehmen der Branche Forschung und Entwicklung nutzen etwa drei Viertel der Unternehmen und etwa zwei Drittel der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer E-Commerce. Während von den vier meist verbreitesten Zahlungssystemen die Zahlung per Rechnung in allen Branchen verbreitet ist, bieten die Architekten und die Unternehmen der Branche Software und IT-Dienste im E-Commerce die Zahlung per Kreditkarte eher selten an. Knapp ein Zehntel der Unternehmen der Branche Software und IT-Dienste und etwa ein Viertel der Architekten bieten ihren Internetkunden diese Zahlungsmöglichkeit. Die Zahlung mit anderen elektronischen Bezahlsystemen wie zum Beispiel PayPal bieten weniger als 5 Prozent der Dienstleister der Informationsgesellschaft an. Allerdings können bei mehr als einem Drittel der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und bei mehr als einem Zehntel der Unternehmen der Branche Forschung und Entwicklung sowie Software und IT-Dienste Internetkunden diese Zahlungsmöglichkeit nutzen.
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Ihre Ansprechpartner beim ZEW
ZEW - Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Frau Jenny Meyer
Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien L 7, 1
68161 Mannheim
Tel.: 06 21 / 12 35-166
Fax: 06 21 / 12 35-333
meyer@zew.de
www.zew.de
Das ZEW wurde im Jahr 1991 in einer gemeinsamen Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der
Landeskreditbank Baden-Württemberg und der Universität Mannheim gegründet. Die Forschungsausrichtung liegt im
einzelwirtschaftlichen Bereich, der Branchenanalyse und der Ökonometrie. Rund 80 Wissenschaftler sind am ZEW in den
Forschungsbereichen Internationale Finanzmärkte, Arbeitsmärkte, Industrieökonomik, Unternehmensbesteuerung und
Umweltökonomik tätig.
Die Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigt sich mit den Auswirkungen
moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Wirtschaft. Den Schwerpunkt der Analysen bilden dabei
industrie- und arbeitsmarktökonomische Fragestellungen.
Zur Systematik / Anmerkung zur Hochrechnung
Um die Repräsentativität der Analysen zu gewährleisten, rechnet das ZEW die Antworten der Umfrageteilnehmer mit dem
Umsatzgewicht der Unternehmen am gesamten Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft hoch. Die
Formulierung "Anteil der Unternehmen" reflektiert somit den "Umsatzanteil der Unternehmen".
Einen Überblick über die ZEW/Creditreform Konjunkturumfrage finden Sie hier.
Allgemeine methodische Hinweise (PDF)
Angewandtes Hochrechnungsverfahren (PDF)
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